Drei neue Stapler bei ihrem Debüt in der Gießerei Focast

Die Gießerei Focast in Châteaubriant (französisches Departement Loire-Atlantique) hat im vergangenen Jahr drei Stapler von Hyundai Material Handling in Empfang genommen. Zur Aufrechterhaltung eines effizienten Betriebs musste das Unternehmen Maschinen erneuern.

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Einführung

Seit seiner Gründung im Jahr 1856 ist Focast auf die Fertigung mechanischer Komponenten mit einem Gewicht zwischen 100 und 9.000 kg spezialisiert, die von Hand mit chemisch gebundenem Formsand gegossen werden. „Unser Kerngeschäft besteht in der Herstellung von Zylinderköpfen, Motorblöcken, Leistungsbrücken, Achsen, Naben, Tragrahmen und weiteren Komponenten. Wir produzieren nicht in Großserie und montieren die Bauteile auch nicht – alles wird manuell gefertigt. Wir liefern das Rohteil an unsere Kundschaft, und diese übernimmt anschließend die mechanische Bearbeitung“, erläutert Christophe Pimor, Instandhaltungsleiter bei Focast Châteaubriant.

 

Wir gelten als eine Art „Haute-Couture“-Gießerei, denn im Gegensatz zu anderen Gießereien, die Massenware herstellen, fertigen wir ausschließlich maßgeschneiderte Teile.

fügte er mit einem Lächeln hinzu. Focast Châteaubriant exportiert 60 % seiner Produktion – hauptsächlich nach Italien, Belgien, in die Niederlande, in die Schweiz, nach Finnland und in die Vereinigten Staaten. Zu den wichtigsten Kundinnen und Kunden zählen Wärtsilä, MAN, Anglo Belgian Corporation, Guascor und weitere. Die Gießerei beschäftigt 70 Mitarbeitende.

„Neben der Verwaltung ist unser Produktionsbereich in vier Sektionen unterteilt: Schmelzen und Vorbereitung, mechanische Kernherstellung, manuelle Kernherstellung und Endbearbeitung. Alle Bauteile durchlaufen diese vier Schritte“, führt Christophe Pimor weiter aus.

Für den Transport der gegossenen Stahlbauteile setzt das Unternehmen Gabelstapler ein. „Die Luft in einer Gießerei ist jedoch stark mit Staub belastet, da wir in unserem Fertigungsprozess Sand verwenden. Außerdem entsteht in der Schleifphase, in der wir die Bauteile polieren, zusätzlich viel Staub“, erklärt er. Das bedeutet, dass die Gabelstapler stark durch die Umgebungsbedingungen beansprucht werden. „Und unsere bisherigen Geräte waren in die Jahre gekommen, daher mussten wir sie ersetzen“, ergänzt Pimor.

„Wir haben eine Vergleichsstudie durchgeführt und uns nach Prüfung der verfügbaren Technik und der Umwelteinflüsse für die Gabelstapler von Hyundai Material Handling entschieden. Es stimmt außerdem, dass sie bereits in der Serienausstattung sehr umfangreich ausgestattet sind – anders als viele andere Marken“, betont Christophe Pimor.

Focast Châteaubriant nahm daraufhin Kontakt mit L2M (Logistique Maintenance Manutention) auf, dem Hyundai Material Handling Partner für das Département Loire‑Atlantique, und übertrug dem Unternehmen die Auswahl der passenden Modelle.

So wurden die Gabelstapler unter anderem mit Vorfiltern zur Luftreinigung ausgestattet, um eine vorzeitige Schädigung des Motors zu vermeiden. Auch die bei allen Modellen serienmäßig verbauten Ölwannen sind ein wichtiger Pluspunkt. Die Beleuchtung in einer Gießerei ist ebenfalls ein kritischer Faktor: Die Gänge sind eng und sehr dunkel, „daher sind die Geräte vorne und hinten mit blauen LED‑Spotlights ausgerüstet, damit sie schon aus der Entfernung gut sichtbar sind“.

Die Gabelstapler wurden mit Vollgummibereifung geliefert, und die Sicht aus der Fahrerkabine ist ausgezeichnet. Gleichzeitig mussten sie sehr wendig sein, da die Gebäude älter sind und die Platzverhältnisse begrenzt.

Drei Gabelstaplermodelle im Mittelpunkt der Gießerei

So kamen die Modelle 35DA‑9, 20D‑9S und 110D‑9 in der Gießerei zum Einsatz. Jedes Gerät ist rund zehn Stunden täglich im Betrieb und arbeitet in einem klar definierten Einsatzbereich. Der 110D‑9, ein Gabelstapler mit einer Tragfähigkeit von rund 16,2 t, übernimmt die schwersten Lasten. Er wird hauptsächlich am Ende des Produktionszyklus eingesetzt und ist deutlich häufiger im Außenbereich unterwegs als die beiden anderen – „und er ist mit Sicherheit dem anspruchsvollsten Umfeld ausgesetzt“.

Der Gabelstapler 35DA‑9 mit einer Tragfähigkeit von rund 4,7 t arbeitet im Wesentlichen im gleichen Bereich wie der 110D‑9, bleibt jedoch überwiegend in der Halle. Er lässt sich innerhalb der gesamten Gießerei sehr leicht manövrieren und transportiert leichtere Lasten. Der 20D‑9S schließlich, mit einer Tragfähigkeit von rund 3,2 t, wird vor allem für den Transport der Bauteile in den Kühlbereich eingesetzt – er pendelt kontinuierlich zwischen der Fertigstellung und der Kühlzone.

Zusammenfassend sagt Christophe Pimor:

Diese Lkw erfüllen vollumfänglich unsere betrieblichen Anforderungen.

Christophe Pimor

Bei Focast Châteaubriant sind noch einige ältere Gabelstapler im Einsatz, „die wir ebenfalls ersetzen müssen – und unsere Entscheidung ist bereits gefallen. Die neuen Geräte werden von Hyundai Material Handling kommen. Jetzt fehlt nur noch die Freigabe der Mittel durch unseren Vorstand“, fasst der Instandhaltungsleiter zusammen.

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